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20.01.2017

SWISS OLYMPIC | GC TRIO IM EXEKUTIVRAT

Pascal Jenny, Daniel Bareiss und Andreas Csonka, drei ehemalige GC Sportler und heute noch bekennende und engagierte Mitglieder des grössten polysportiven Klubs der Schweiz, wurden in das leitende Organ von Swiss Olympic, den 18-köpfigen Exekutivrat, präsidiert von Jürg Stahl, gewählt.

GC ist eine auch international bekannte Marke, nicht nur wegen der ungezählten nationalen und internationalen Erfolge in den verschiedenen unter dem Dach des grössten polysportiven Klub des Landes vereinten Sportarten, sondern auch wegen der kompetenten, initiativen, weitblickenden Funktionäre. Das jüngste Beispiel: Im 18-köpfigen Exekutivrat von Swiss Olympic nehmen neu drei Grasshopper Einsitz: der frühere Handballer Pascal Jenny, Dani Bareiss, Mitbegründer der GC Sektion Unihockey und der Ruderer Andi Csonka. Der Exekutivrat ist das leitende Organ von Swiss Olympic und bereitet die Beschlüsse des Sportparlaments vor, sorgt für deren Vollzug und vertritt Swiss Olympic nach aussen. Der Exekutivrat setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vize-Präsidenten, den Schweizer IOC-Mitgliedern und 14 weiteren Mitgliedern zusammen, er legt die Organisationsstruktur, die Arbeitsbereiche und die mittel- und langfristigen Planungsziele von Swiss Olympic fest. Der Exekutivrat ernennt auch den Führungsstab für die Schweizer Delegation an Olympischen Spielen. 

Daniel Bareiss

war bei den Grasshopper aktiver Landhockeyspieler und Mitgründer der GC Sektion Unihockey und langjähriges Vorstandsmitglied. Auch heute noch hält er engen Kontakt zum GC, zum Beispiel als Passivmitglied Landhockey und Mitglied Club of Honor (Unihockey). Er zeichnet sich durch strategische Verbandsführung und 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Sport aus, durch unternehmerisches Denken und Handeln.

Für Daniel Bareiss war ausschlaggebend, dass er seine Erfahrungen und Kontakte in der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft proaktiv zur Stärkung der Sportlandschaft Schweiz einbringen möchte und den Exekutivrat mit seinen beruflichen Kompetenzfeldern und seiner Verbandserfahrung stärken möchte. Er ist überzeugt, dass die Grundlage für ein gemeinsames Wir-Verständnis, eine faire und sinnvolle "Gleichbehandlung" von Olympischen- und Nicht-Olympischen Sportarten auf Grund ihrer nationalen und internationalen  Bedeutung und ihrem Engagement für den Sport ist. Wer Dani Bareiss kennt, weiss, dass er in dieser neuen Funktion seine Standpunkte mit Leidenschaft vertreten und die Stakeholder mit sachlichen Argumenten zu überzeugen versuchen wird. Er will sich einbringen als Vertreter einer nichtolympischen Mannschaftssportart mit der Sicht für das Ganze und als Person, die Im Schweizer Sport das stärken will, was der Sport ihm gegeben hat: Respekt, Charakter, Transparenz und Ehrlichkeit. Und er will sich dafür einsetzen, dass die Verbände näher zusammenrücken und ihre Interessen und Standpunkte gemeinsam und konsequenter gegenüber den Kantonen und dem BASPO vertreten. Er will erreichen, dass das Vertrauen der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in den Sport und somit der Stellenwert des Sportes allgemein, nachhaltig positiv gesteigert werden. Zudem würde er eine aktivere Rolle des Exekutivrates bezüglich Austausch zwischen Verbänden und Exekutivrat begrüssen und wird sich zur Realisierung vehement einsetzen. Und er fordert einen interdisziplinären Ausschuss (Exekutivrat, Verbände, Swiss Olympic), um zusammen mit den Kantonen und dem Bund mögliche Lösungen für nachhaltige und grössere finanzielle Unterstützungen zu suchen und zu finden.

Pascal Jenny

war langjähriger Captain der GC NLA Handball-Mannschaft, Internationaler und später Vorstandsmitglied in der GC Sektion Handball. Ganz nach dem Motto "einmal GC, immer GC" unterstützt er heute mit Freude durch seine Mitgliedschaft beim Griffith Club die Fussballer und die Handballer im Club "Hopp GC". 

Für die Wahl in den Exekutivrat von Swiss Olympic stellte er sich zur Verfügung, weil er vom Handball Verbandspräsident Ulrich Rubeli dazu animiert wurde und ihn die Findungskommission von Swiss Olympic gar auf der Kandidaten-Liste für das Präsidium führte. Dieses Amt, parallel zu seiner grossen Aufgabe als Tourismusdirektor (seit neun Jahren) in Arosa zu übernehmen, konnte aber kein Thema sein. Aber die Anfrage war durchaus Motivation, den Schritt zur Kandidatur für den Exekutivrat zu wagen, zumal er sich im Bereich Kooperationen und Erweiterungen zwischen Sport und Freizeitwirtschaft prädestiniert fühlt, sowohl politisch wie operativ. Er will versuchen, diese Thematik ins Zentrum von Zukunftsdiskussionen zu stellen.

Pascal Jenny, der ehemalige Spitzensportler will sich mit Feingefühl im Exekutivrat für die Anliegen der Sportler einsetzen und dabei seinen durch verschiedene berufliche Tätigkeiten (u.a. Gründer Schweizer Sportfernsehen, Tourismus, Eventfachmann) grossen Erfahrungsschatz einbringen. Seine vordringlichen Anliegen: Er will für viele Sportarten Mehrwerte durch gezielte Arbeit im Exekutivrat erwirken, dies mit teilweise neuen Ansätzen, zum Beispiel im Bereich Tourismus/Sport. Gleichzeitig ist es für Jenny ein Anliegen, den Interessen der Mannschaftssportarten mehr Gewicht zu verleihen.

Andi Csonka

ist mit dem GC Gesamtclub aufgewachsen, hat bis heute viele Freunde aus diversen Sektionen. Als aktiver Ruderer war er Steuermann und Leichtgewichtsruderer, später Trainer der Junioren A und der Elite Senioren (u.a. mit Xeno Müller). Andi Csonka war nicht nur auf dem Wasser für GC tätig: Als Redaktor betreute er den Ruderteils im Cluborgan und war Vorstandsmitglied/Aktuar. Seine vielfältigen Tätigkeiten im GC wurden im Jahr 2000 mit dem Thomas Keller Gedenkpreis gewürdigt. Sein jetziges Verhältnis zum GC beschreibt Andi Csonka wie folgt: „Die Sektion Rudern ist "mein Club". Auch wenn ich im Moment auf anderen Ebenen im Sport intensiver engagiert bin, ist dies meine "Homebase". Wer zwischen 12-jährig bis nach dem Studium mehrere Stunden im GC Bootshaus und im Training verbracht hat, GC-Rudern in Vollzeit gelebt, gedacht und geatmet hat, behält dieses Zuhause für immer.“ 

Andi Csonka ist eine in der Schweizer Sportszene bestens vernetzte, erfahrene Führungspersönlichkeit. Beruflich ist er CEO der Datasport AG, des bedeutenden Partners für Breitensportanlässe in der Schweiz. Zudem führt er als Präsident seit annähernd zehn Jahren einen der grösseren „Querschnitts-Sportverbände“, den Schweizer Hochschulsport-Verband SHSV: „Wir sind ein intensiver Partner von Swiss Olympic. Mit dem Hochschulsport bewegen wir schweizweit täglich über 100'000 Studierende in über 80 Sportarten. Parallel haben wir das Programm "Spitzensport und Studium" zusammen mit Swiss Olympic und dem Dachverband der Hochschulen "Swissuniversities" geschaffen, um eine Vereinbarung von Spitzensport und Studium auch zukünftig zu ermöglichen. Zusätzlich haben wir mit der Winteruniversiade 2021 in Luzern den weltweit zweitgrössten Winter-Multisportevent in die Schweiz geholt“. Seit zwei Jahren ist Andi Csonka im Vorstand des Schweizer Ruderverbandes für den Leistungssport verantwortlich. Er hat mit seinem Team ein Umfeld geschaffen, das Olympia-Gold 2016 in Rio "nicht verhindert hat" und beruflich hat er die Direktion des Bundesamtes für Sport beraten und war als Steuerungsausschuss-Mitglied für das neue Leistungssportkonzept und die Gesamtschau "Sportförderung" des Bundes aktiv an der Optimierung der Rahmenbedingungen für den Sport beteiligt. Zudem hat er auch die Machbarkeit / Durchführbarkeit Olympischer Winterspiele in der Schweiz mit meinem Beraterteam für den Bund geprüft und bringt sich seit Jahren in die nationale Sportpolitik ein. Im Exekutivrat wird er sich generell für die Erhaltung der Diversität der Sportarten in der Schweiz einsetzten, für eine Steigerung der Leistungsfähigkeit der Schweiz im Spitzensport, für die Schaffung wirkungsorientierter Querschnittsfunktionen über Sportarten hinweg. Und Andi Csonka will die Stärkung der Trainerausbildung und Optimierung aller leistungserbringenden Faktoren im Spitzensport vorantreiben. Geht es nach ihm, soll Swiss Olympic nicht nur Geld verteilen, sondern Antreiber eines smarten leistungsorientierten Sportsystems Schweiz sein.

Eugen Desiderato