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GC Handball | 24.08.2015

Handball: Bronze für die Schweiz an der Universiade

Aufgestellte GC Handballer. Flavio Wick , Severin Ramseier, Björn Fröhlich hatten einen Bubentraum, sie wollten Sportstar, Raumfahrer, Landwirt werden. Jetzt aber schrieben sie als Handballer Geschichte. Mit der Schweizer Auswahl gewannen sie an der Sommer-Universiade in Gwangju die Bronze-Medaille. GC INSIDER hat ihnen 20 persönliche Fragen gestellt, mit ihren Antworten stellen sie sich unseren Lesern vor. Dass sie besonders stolz auf den spektakulären 38:36-Erfolg gegen Gastgeber Südkorea sind, kommt selbstverständlich klar zum Ausdruck. Denn es war eine „enge Kiste“ im Spiel um den dritten Schlussrang gegen Gastgeber Südkorea. Nach der regulären Spieldauer stand’s 27:27, nach der Verlängerung 33:33. Im entscheidenden Penaltyschiessen hielten die Eidgenossen dem  Druck stand.

Was bedeutet für Sie der Gewinn der Bronzemedaille an der Universiade?

Flavio Wick (FW): Diese Medaille bedeutet mir persönlich sehr viel, da sie ein Zeichen ist, dass die Schweiz sich international in Zukunft wieder etwas besser schlagen könnte.

Severin Ramseier (SR): Der Gewinn ist eine Belohnung, aber auch eine Bestätigung für den intensiven Trainingsfleiss.

Bjorn Fröhlich (BF): Der grösste Erfolg in meiner Karriere als Handballer.

Was war Ihr persönliches Highlight an dieser Universiade?

FW:  Ganz klar, das Penaltyschiessen gegen Korea und der Schlusspfiff.

SR: Das erfolgreiche Penaltyschiessen nach der Verlängerung im kleinen Finale war ein Highlight.

BF: Natürlich der Gewinn der Bronzemedaille mit dem Sieg über Korea.

War das der bisher grösste sportliche Erfolg in Ihrer Karriere?

FW:  Ja!

SR: Ja, es war der grösste sportliche Erfolg in meiner Karriere. Der Gewinn einer Medaille ist etwas Aussergewöhnliches.

BF: Der Gewinn der Bronzemedaille an der Universiade.

Womit beschäftigen Sie sich ausser Handball?

FW:  Mit meiner Familie, Reisen, Lesen etc.

SR: In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit gutem Essen und Adrenalinaktivitäten.

BF: Zurzeit mit meiner Masterarbeit. Ich studiere Business Innovation an der Universität in St. Gallen.

Ihr bisher grösster Förderer?

FW:  Philipp Ramseier, mein Goalietrainer von 2008 – 2015.

SR: Meine Familie unterstützte mich, seit ich begonnen habe mit Handball und dies weiss ich sehr zu schätzen, denn es ist nicht selbstverständlich.

BF: Schwierig nur einen zu nennen, da gab es einige, am wichtigsten waren für mich sicherlich Reto Stark, Enver Koso und Pal Kocsis.

Haben Sie ein sportliches Vorbild?

FW:  Niklas Landin

SR: Ja, Juanín García aus Spanien.

BF: Als Schweizer sicherlich Roger Federer.

Ihr hauptsächlicher Charakterzug?

FW:  Ehrgeizig!

SR: Ich bin immer für einen Scherz zu haben.

BF: Ich bin grundsätzlich ein ruhiger und gelassener Mensch.

Mit welchem Talent wären Sie gerne noch gesegnet?

FW:  Ein wenig Gesangstalent. Songtexte kenne ich schnell auswendig, nur mit dem Singen, da happerts.

SR: Ich würde gerne singen können.

BF: Es wäre ganz cool, wenn ich gut Gitarre spielen könnte.

Womit kann man Sie in Rage bringen?

FW:  Oft nur mit mir selbst.

SR: Ich kann es nicht ausstehen, wenn Ungerechtigkeit herrscht.

BF: Mit Niederlagen, ich verliere nicht gerne.

Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

FW:  Sachen vergessen. Bin ab und an auch vergesslich, sagt man.

SR: Menschen machen Fehler.

BF: Wenn mir der Staat eine zu niedrige Steuerrechnung schickt.

Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?

FW:  Roger Federer, Barack Obama

SR: nächste Frage bitte...

BF: Ich wäre gerne für einen Monat ein Basketballspieler der NBA.

Ihr Bubentraum?

FW:  Sportstar

SR: Ich wollte schon immer mal ins All fliegen.

BF: Ich wollte als Junge immer Landwirt werden.

Ihr erstes Auto?

FW:  VW Golf

SR: ...war ein Toyota Starlet, alias der Blaue Blitz.

BF: Wird ziemlich sicher ein Lamborghini oder doch ein Ferrari, ich weiss es noch nicht genau.

Wer ist Ihr Held des Alltags?

FW:  Derjenige, der mich bekocht, fast immer meine Freundin.

SR: Meine Grossmutter. Sie ist an jedem Spiel dabei, wenn es ihr möglich ist.

BF: Ganz klar meine Mutter – muss schon ein hartes Stück Arbeit gewesen sein, mich und meine Brüder aufzuziehen.

Wer ist Ihre Lieblingsfigur in der Geschichte?

FW:  Christopher Columbus

SR: Dschingis Khan

BF: Natürlich Wilhelm Tell.

Welche Musik hören Sie bei welcher Gelegenheit am liebsten?

FW:  Bei mir läuft fast immer ein Mix aus allen Musikrichtungen. Dann klick ich durch und stoppe bei einem Song, welcher mir gerade passt. Kommt immer auf meine Stimmung an.

SR: Ich höre „querbeet“, es ist bei mir sehr stimmungsabhängig.

BF: Ich höre ganz gerne einmal alte Rockklassiker wie die Rolling Stones.

Wo bleiben Sie beim Zappen hängen?

FW:  Ich zappe nicht, wenn ich fernsehe dann nur, wenn etwas Bestimmtes läuft.

SR: Ich zappe nicht, denn ich schaue nur Spielfilme in ganzer Länge.

BF: Bei Sportübertragungen.

Welches ist Ihr Lieblings-Reiseziel?

FW:  Der Mond, soll ja in Zukunft möglich sein!?

SR: Ein bestimmtes Lieblings-Reiseziel habe ich nicht, ich bereise gerne südliche Länder.

BF: Ganz klar die Ostschweiz. 

Wofür gaben Sie zuletzt unvernünftig viel Geld aus?

FW:  Ferien

SR: Für meine USA-Ferien.

BF: Ich hatte leider diesen Sommer nicht viel Zeit, um Geld auszugeben, aber meistens sind es Schuhe.

Was bedeuten für Sie die beiden Buchstaben „GC“?

FW: GONNA be CHAMPIONS

SR: GC ist der erfolgreichste Verein der Schweiz – Rekordmeister!

BF: Ein Traditionsverein.

 

Die Fragen stellte Eugen Desiderato.