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GC Basketball | 23.11.2018

BASKETBALL | NEMANJA KOVACEVIC IM INTERVIEW

Nemanja Kovacevic stiess zum Start der Spielzeit 2018/19 zur NLB Mannschaft von GC Basektball, nachdem er während anderthalb Saisons bei Swiss Central Basket in der NLA und spielte. Nun mit GC in der NLB ist eine neue Erfahrung für ihn. Vor seinem Schweizer Engagement war er in mehreren europäischen Teams in der Division 1 aktiv. 

Die Verantwortlichen von GC Basektball freuen sich riesig, dass Nemanja Kovacevic engagiert werden konnte. Er wird seine grosse Erfahrung auf und neben dem Platz einbringen und den jungen Spielern helfen, deren Fähigkeiten zu entwickeln, damit der angestrebte Aufstieg in die NLA in den Bereich des Möglichen kommt. Seine positive Einstellung ist sehr wertvoll und sein Engagement für GC Basketball ist ein gutes Beispiel für die jungen Spieler, die noch davon träumen, dereinst als Profi spielen zu können. GC Basketball dankt seinem Partner Club BC Divac, dass diese Verpflichtung zustande gekommen ist.  

Wann hast Du mit Basketball begonnen und warum? 

Wie viele Jungs begann auch ich mit Fussballspielen, betrieb aber auch aktiv das Schwimmen. Als ich dann als Zehnjähriger, 1995, am Fernsehen das Team von Ex-Jugoslawien während der Europameisterschaft verfolgte und das auch noch den Titel gewann, stand für mich der Entschluss fest, fortan Basketball zu spielen. Und Djordjevic, der beim Sieg gegen Litauen 42 Punkte erzielte, wurde zu meinem Vorbild. Eine weitere Leidenschaft ist das Schachspiel, bei dem ich das Strategische liebe. Auch für ein erfolgreiches Basketballspiel muss man die richtige Strategie anwenden. 

Was hat Dich Basketball gelehrt? 

Ich habe gelernt, dass sich harte Arbeit auszahlt. Erfolg kann man nur haben, wenn man bereit ist, immer hart zu trainieren. Wichtig, dass man sein Ziel konsequent verfolgt.  

Über welche Fähigkeiten muss ein erfolgreicher Profi verfügen? 

Es ist ein Irrglauben, zu meinen, dass das Talent dafür ausschlaggebend ist. Ich bin überzeugt, dass nur 15 Prozent auf das Talent zurückgehen, die übrigen 85 Prozent sind Arbeit. Talent bekommt man in die Wiege gelegt, aber die spielerischen Fähigkeiten erreicht man nur Stunde um Stunde, Jahr um Jahr durch harte Arbeit. 

Was rätst Du einem jungen Spieler, wenn er Profi werden will? 

Arbeit, Arbeit, Arbeit, d.h. Training so viel wie möglich.

Warum hast Du Dich zum Wechsel zu GC Basket entschieden?

Ich kann mich hier als Spieler einbringen und weitere Erfahrungen sammeln, die für meine Zukunft gewinnbringend sein werden. Zudem gefällt es mir in Zürich sehr gut. 

Was konntest Du dem GC Team bereitsmitgeben? 

Ich Wversuche die Werte zu vermitteln, an die ich als Athlet glaube. Das sind positive Einstellung, Arbeitsethik, Siegeswillen, Liebe zum Wettkampf und Erfahrung.

Wie verhältst Du Dich gegenüber Deinen Teamkollegen? 

Ich mag meine Teamkollegen, ich habe das Gefühl, dass ich ein gutes Verhältnis zu ihnen habe und hoffe, dass sie gleicher Meinung sind. Die Jungs sind nett und höflich, was für mich sehr wichtig und ist nicht üblich ist, dass man diese Kombination antrifft.

Was erwartest Du von Deinen Teamkollegen? 

Sie müssen immer hundertprozentigen Einsatz bringen, im Training und im Spiel. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dieser Einstellung während der Saison als Team noch verbessern können.  

Welche Philosophie verfolgst Du?

Meine Philosophie ist einfach, man muss in jedem Spiel bereit sein, alle seine Möglichkeiten einzusetzen. Basketball ist ein Spiel des Augenblicks; ich versuche, den Moment zu lesen. Jedes Spiel ist anders. Es kommt immer auf den Gegner an. Ich versuche, die Stärken und Schwächen der Gegner zu kennen und bin somit darauf vorbereitet, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Dass Du Dich für GC Basketball entschieden hast, setzt ja auch voraus, dass Du an das Projekt glaubst.

Ich glaube an die Leidenschaft, die beim GC für Basketball gelebt wird. Und ich glaube, dass man sich hier ernsthaft bemüht, den Club auf ein höheres Niveau zu bringen.

Nur noch eine letzte Frage: Wenn Du nicht zum Basketball gekommen wärst, welchen Sport würdest Du gerne ausüben?

Grundsätzlich kann ich mir nicht vorstellen, ohne Sport leben zu können. Gäbe es nicht Basketball, wäre ich wohl Fussballer oder Tennisspieler geworden. Beide Sportarten sind sowohl physisch als auch taktisch sehr anspruchsvoll.

GC Zürich Basketball #passion4basketball und #followthewhiteblue

Interview: Elisabetta Negri | Bearbeitung: Eugen Desiderato