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GC Curling | 29.03.2019

CURLING | WM GOLD FÜR ALINA PÄTZ

Die Grasshopper Curlerin Alina Pätz spielte im WM-Final den entscheidenden Stein zum 8:7-Sieg über Angstgegner Schweden. Damit ist den Schweizerinnen die Revanche für die letztjährige EM-Final-Niederlage gelungen und Alina Pätz kam zu ihrem insgesamt dritten internationalen Grosserfolg  – und die GC Sektion Curling feiert mit ihr.

Dabei starteten die Schweizerinnen, vertreten durch den CC Aarau mit den Spielerinnen Skip Silvana Tirinzoni, Esther Neuenschwander, Melanie Barbezat, Alternate Marisa Winkelhauser und verstärkt durch Alina Plätz (GC), im dänischen Silkeborg harzig in die WM. Sie fanden aber bald zu ihrer Form und erreichten mit einer 8:4-Bilanz die Knock-out-Spiele, wo sie im Viertelfinal China und im Halbfinal die jungen Südkoreaner in jeweils "engen" Spielen bezwangen. Ihr Steigerungslauf endete schliesslich in einem Final, der an Spannung eigentlich nicht zu überbieten war. Der Verlauf war wahrlich nichts für schwache Nerven. Eine die sich von diesem Druck nicht beeindrucken liess, war die 29-jährige Alina Pätz. Im Zusatz-End spielte sie den entscheidenden Stein in den innersten Kreis des Hauses und sicherte damit den Final-Sieg. Die nervenstarken Grasshopper-Lady, war auf der vierten Position im Final schon in der ersten Spielhälfte um einige Prozentpunkte stärker als ihre direkte Gegnerin Anna Hasselborg. Danach steigerte sich zwar die Schwedin, die Schweizerin liess aber zu keinem Zeitpunkt nach. In einer absoluten Zahl: Pätz brachte es auf der schwierigsten Position auf eine Erfolgsquote von 94 Prozent. Ein Wert, der sonst nur von den besten Männern erreicht wird. Für Skip Tirinzoni war dieser Titel eine Premiere. Die 39-jährige Dielsdorferin gehört zwar seit zwei Jahren zur nationalen Curling-Spitze, gewann aber in ihren früheren drei WM Teilnahmen keine Medaille.

Die Schweizerinnen feierte den überraschenden Erfolg dann spontan in Dänemark mit Fans, Freunden und mitgereisten Familienmitgliedern. Am Montag flogen die Weltmeisterinnen dann zurück nach Zürich, wo sie sich am Flughafen von einer grösseren Schar begeisterter Curling-Freunden und Vertretern ihres Stamm-Clubs GC herzlich und überschwänglich feiern liessen. Eine überglückliche Alina Pätz: "Ich stufe diesen Sieg sehr hoch ein. Es war ganz und gar nicht selbstverständlich, dass wir hier die Oberhand behielten. Dass die Entscheidung gegen die favorisierten und starken Schwedinnen so knapp ausfiel, macht den Sieg noch spezieller. Über mich wird immer gesagt, dass ich starke Nerven hätte, offenbar stimmt es doch." 

desi-.