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GC Handball | 26.03.2021

EINER DER ERSTEN TRAININGSWÜRFE LANDETE AM KOPF EINER MITSPIERLERIN

Jasmin Zimmermann (31) ist eine der vielen Persönlichkeiten bei GC Amicitia Zürich, die sich mit Herzblut im Verein engagieren. Neben Job und beruflicher Weiterbildung trainiert Jasmin die FU13 Leistung, hilft als Teambetreuerin in der SPL1 mit und ist fast täglich im Einsatz für die Frauenabteilung.

Wie jeder Verein ist GC Amicitia Zürich angewiesen auf engagierte Frauen und Männer, die ihre (Frei-)Zeit und Energie, ihr Herzblut in den Club investieren. Jasmin Zimmermann ist eine dieser Persönlichkeiten, auf die GC Amicitia Zürich stolz sein kann. Rund anderthalb Arbeitstage pro Woche investiert sie für die Hopper, neben ihrer Arbeit im Qualitätsmanagement der Migros und einer Weiterbildung.

Bei einem Probetraining beim damaligen ZMC Amicitia hat Jasmin im Alter von 14 Jahren ihre ersten Schritte im Handball gemacht: «Meine Eltern sind beide Handballer, über sie bin ich zu diesem Sport gekommen. Mit einer Freundin aus dem Gymi, Michèle Müller (zur Zeit Spielerin der GC Frauen zwei) bin ich zu meinem ersten Handball-Training und habe gleich mal mit einem meiner ersten Würfe eine deutlich grössere Spielerin voll am Kopf getroffen», schmunzelt sie heute über den damals eher holprigen Start. Bei Coach Stefan Oberholzer, heute Geschäftsführer von Stäfa Handball, fing Jasmin in der U15 Leistung an zu trainieren. Und wurde gleich im ersten Jahr Schweizer Meisterin! «Mit nur einem Training in der Woche, das kann man natürlich nicht mit der heutigen Situation vergleichen», sagt sie. Die Liebe zum Handball blieb seither bestehen - ihr halbes Leben spielt und trainiert, coacht und betreut die heute 31-Jährige bereits bei den Hoppers.

Erfahrung weitergeben und andere motivieren

In verschiedenen Leistungs- und Altersstufen – zeitweise mit ihrem heutigen Freund zusammen als Co-Trainerin – hat Jasmin seither viele Mädchen und Jungen an den Sport herangeführt und in den Breiten- und Leistungs-Teams weiterentwickelt. Darunter zum Beispiel auch Tea Rordorf oder Flurin Platz, die beide diese Saison bei unseren Fanion-Teams aktiv sind. «Handball hat mir im Teenager-Alter gut getan. Für die Persönlichkeits-Entwicklung ist der Sport wichtig und ich habe heute noch viele Freundschaften, die durch den Handball entstanden sind. Diese Erfahrung und die Freude am Handballsport kann ich weitergeben», sagt die Trainerin der FU13 Leistung zur Motivation, sich im Verein zu engagieren. Besonders viel Energie setzt Jasmin für den Frauenhandball ein. Seit Februar hilft sie neben ihrem Trainerinnen-Job auch als Teambetreuerin der SPL1 mit. Und nimmt so eine weitere Vorbildrolle im Verein ein: «Ich hoffe, dass ich mit meinem Engagement noch mehr Frauen motivieren kann, sich bei GC Amicitia Zürich zu engagieren.» Die Aufgaben auf einige Köpfe mehr verteilen zu können, um den Juniorinnen und Frauen eine Perspektive im Verein zu bieten, sei das Ziel ihres Engagements für die SPL. Ein erster Schritt sei dafür bereits getan: «Der Vorstand unter Präsident Felix Rübel und Gabriela Kern, die für die Frauenabteilung zuständig ist, gibt Vollgas für die Frauen. Genauso Anja Nötzli, welche im Sommer als Leiterin Sponsoring/Marketing dazugestossen ist und auch die Teambetreuung übernommen hat. Das freut mich riesig.»

Lorenz Barazetti