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GC Fussball | GC Unihockey | 25.06.2021

KURZNACHRICHTEN

Der Schweizer Spitzenfussball der Frauen erhält einen neuen Modus und der Unihockey-Supercup wird Ende August mit GC Beteiligung in der Zürcher Saalsporthalle ausgetragen.

FUSSBALL | AXA Women's Super League neu mit Playoff

Der Schweizer Spitzenfussball der Frauen erhält einen neuen Modus – bereits ab kommender Saison mit einem Playoff. In der neuen Zehnerliga (mit GC) wird eine Doppelrunde (je 18 Partien) gespielt, die besten acht sind dann im Playoff. Viertel- und Halbfinals werden da nach Europacup-Formel ausgetragen (Hin- und Rückspiel), der Final in einer Partie. Ausgeschiedene Teams bestreiten noch Klassierungsspiele, und der Neunte und Zehnte gegen die beiden NLB-Besten eine Auf-/Abstiegsrunde.

UNIHOCKEY | Supercup in Zürich mit GC

Um den Supercup wird am 28. und 29. August in der Zürcher Saalsporthalle in einer «Final Four Edition» gespielt. Weil es in der letzten Saison keinen Cupsieger gab, sind die vier Playoff-Halbfinalisten dabei, bei den Männern nebst Meister Köniz der SV Wiler-Ersigen, GC Unihockey und Alligator Malans. Bei den Frauen kämpfen Meister Kloten Kloten-Dietlikon, Playoff-Finalist Skorpion Emmental Zollbrück, Wizards Bern Burgdorf und die Red Ants Rychenberg Winterthur um den Titel. Letzte Saison war das Ergebnis des Supercups wegweisend: Die Gewinner Kloten-Dietlikon und Köniz wurden danach auch Meister.  

FIFA Sitz Zürich in Gefahr?

Laut «Le Monde» hat der aktuelle Präsident des Weltfussballverbandes, Infantino mit Frankreichs Präsident Macron eine Absichtserklärung unterzeichnet, den Geschäftssitz nach Paris zu verlegen, dorthin wo die FIFA 1904 gegründet worden war. Die kürzlich erfolgte Einrichtung einer Aussenstelle im noblen Hotel de la Marine in Paris könnte der erste Schritt für einen Umzug sein, was einem weiteren herben Schlag für die Stadt Zürich gleichkommen würde, nachdem schon vorher von Blatter geprägte Anlässe aufgehoben bzw. ins Ausland verlegt wurden. Zum Beispiel stand Zürich Jahr für Jahr jeweils im Januar im globalen Schaufenster – wenn im Kongresshaus anlässlich der Fifa Ballon d’Or-Gala die besten Fussballerinnen und Fussballer ausgezeichnet wurden. Der Anlass besass nicht nur werbetechnisch grösste Ausstrahlung – auch das lokale Gewerbe profitierte in hohem Mass. Hotels, Restaurants, Bijouterien und Modeboutiquen nicht nur an der Bahnhofstrasse konnten das Januarloch überbrückten. Limousinen- und Catering-Service genossen Hochkonjunktur. Trotz Avancen aus dem Ausland für den Glamour-Event hielt der frühere Fifa-Präsident Sepp Blatter eisern am Standort Zürich fest. Es bleibt zu hoffen, dass der 1931 in Berlin gefällte Entscheid, Zürich als FIFA Hauptsitz zu wählen auch weiterhin Gültigkeit haben wird. Denn der Umzug von Paris war damit begründet worden, sich "fortan in einem politisch neutralen und sicheren Land niederlassen zu wollen". An dieser Ausgangslage hat sich schliesslich nicht viel geändert.