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GC Tennis | 29.03.2019

TENNIS | FACELIFTING FÜR DIE KARTAUS

Die Mitglieder der GC Sektion Tennis können sich zum diesjährigen Saisonbeginn über eine gelungene Renovation ihres Clubhauses auf der Kartaus freuen. Nachdem in den letzten Jahren der Bereitstellung von Top-Plätzen absolute Priorität beigemessen wurde, nahmen die Verantwortlichen jetzt die Teil-Renovation bzw. -Sanierung des Clubhauses an die Hand. Dank dem Aufbau entsprechender Reserven können die Arbeiten mit eigenen finanziellen Mitteln gestemmt werden. 

Darüber ist der für den Umbau zuständige Sektions-Vizepräsident Norbert Grimm stolz: „Wir haben in den letzten Jahren eine grosse Kostendisziplin entwickelt und, auch dank einer Mitglieder-Beitragserhöhung, Reserven aufgebaut.“ Die Projektplanung lief bereits im letzten Frühjahr an. Damals hatte man sich für eine etappenweise Sanierung entschlossen, nicht nur aus finanziellen, sondern auch aus bautechnischen Überlegungen. Zudem muss die Belastung der im Milizsystem arbeitenden Funktionäre im Rahmen gehalten werden. Seit Januar wurden das Dach, die Fassade und Nasszellen (Damen- und Herren-Duschen) einer umfassenden Renovation unterzogen, wobei auch das Thema Isolation berücksichtigt wurde. Der Aussensitzplatz, ein neuer Aufgang im Parkplatzbereich sowie Malerarbeiten im Innenbereich werden in weiteren Schritten folgen. „Im Sommer werden wir eine Standortbestimmung vornehmen und aufgrund der Liquidität entscheiden, welche weiteren Renovations- bzw. Sanierungsarbeiten im kommenden Winter an die Hand genommen werden können“, so Norbert Grimm.

Hundertjährige Bausubstanz

Im Juli 1923 übersiedelte die GC Sektion Tennis auf das Areal an der Kartausstrasse, in eine grüne Oase, angrenzend an Zürichs Botanischen Garten. Auf dem Gelände entstand in der Folge die heute als Bijou schweizweit bekannte Tennisanlage, wobei das auf der Parzelle stehende Gebäude, das heute rund hundert Jahre alte Bauernhaus in mehreren Schritten zum Clubhaus umgebaut wurde. „Eine Sanierung der Bausubstanz war jetzt nötig geworden“, sagt Norbert Grimm. Es wurde ein neues Unterdach eingezogen und das Dach mit Tonziegeln neu eingedeckt. Grimm: „Wir haben uns für Ziegel mit glatter Oberfläche entschieden, um zu erreichen, dass das Laub der zum Teil übers Dach ragenden Bäume gut abgeführt wird und keine Rückstände, die zu Problemen führen könnten, entstehen.“ Ferner wurde die partielle Holzverkleidung der Fassade angeschliffen und neu gestrichen - statt der bisher blauen Farbe entschied man sich für ein freundliches, helleres Grün, das besser zur Umgebung passt. Auch der Anstrich der aus der Erstellung des historisch „gewachsenen“ Baus stammenden Klinker wurde erneuert, die bei einem Erweiterungsbau verwendeten Klinkersteine dagegen wurden naturbelassen. Und beim Geschäftsstellen-Raum nahm man energetische Massnahmen vor, u.a. Isolierverglasung. Die im Erdgeschoss angebrachten Damen- und Herren-Duschen wurden umfassend saniert.

Impressionen von der Baustelle

Norbert Grimm zeigt sich über den Verlauf der Arbeiten zufrieden: „Auf jeder Baustelle gibt es einmal Friktionen, mit einer engen Führung der am Projekt Beteiligten können aber die Termine und auch die Kosten im Griff gehalten werden.“ Norbert Grimm kann sich in diesem Bereich auf reiche Erfahrung stützen: „Ich habe schon etliche Bauprojekte begleitet und kann sagen, dass keines auf der Kostenseite überschritten wurde.“ Dabei stützt er sich nicht nur auf seine zeitlich hohe Präsenz auf der Baustelle, sondern auch auf ein von ihm etabliertes Instrumentarium zur Führung der Planer und Handwerker. „Es kommt aber auch auf eine realistische Kalkulation an und gerade auch bei einer über hundert Jahre alten Bausubstanz müssen Reserven eingebaut werden“, weiss Norbert Grimm. 

Trotz kostenbewusster Sanierung wurden bezüglich Qualität keine Kompromisse eingegangen. Bei der Sanierung der alten Bausubstanz war entsprechende Handwerkerkunst gefordert. Mit diesen anspruchsvollen Arbeiten wurden, soweit vorhanden bzw. möglich, dem Grasshopper Club Zürich nahestehende Handwerksbetriebe beauftragt, die zu absolut fairen Preisen tätig waren. „Wir sind mit der Projektabwicklung in allen Bereichen sehr zufrieden“, stellt Norbert Grimm fest.

Die neue Saison kann beginnen...

Eugen Desiderato