Menu
GC Unihockey | 23.11.2018

UNIHOCKEY | JÖRG BEER, DER UNIHOCKEY- UND BLUMENKÖNIG

„Vom GC NLA Unihockeyteam erwarte ich, dass es sich diese Saison ganz vorne klassieren und den Final erreichen und auch im Cup erfolgreich sein wird.“ Das sagt einer, der im Unihockey zu Hause ist: Jörg Beer gründete seinerzeit in Chur den späteren Serienmeister, UHC Rot-Weiss Chur, war dessen Präsident, später Nationalliga-Präsident und Präsident der GC Sektion Unihockey und ist jetzt für das Marketing, seine Kernkompetenz, sowohl im Schweizerischen (swiss unihockey) als auch im internationalen Unihockey-Verband (International Floorball Federation IFF) verantwortlich.

Seine sportliche Karriere begann Jörg Beer im Bündnerland, wo er zunächst Fussball spielte, dann aber vom Unihockey, damals noch auf Kleinfeld und im Entwicklungsstadium, fasziniert war. Er erkannte aber das Potenzial dieser attraktiven Sportart, die sich dann auch sukzessive vom Schulsport zu einer ernst zu nehmenden Sportart entwickelte und heute, nach Fussball die zweitgrösste Mannschaftssportart im Lande ist. An dieser Entwicklung arbeitete auch Jörg Beer entscheidend mit. Er war Mitbegründer des Churer Clubs Rot-Weiss, in späteren Jahren Seriensieger. Als 18-Jähriger führte er diesen Club als Präsident, bis er, nach abgeschlossenem Studium nach Zürich „auswanderte“ (Zitat Beer). Für einige Jahre blieb er „seinem“ Club noch treu, schloss sich dann aber den Zürich Lakers an, die schliesslich, auch unter Mitwirkung von Jörg Beer mit UHC Cosmic und UHC Zürich zu GC Unihockey fusionierten. Die Gruppierung wurde im März 2002 in den polysportiven Verein Grasshopper Club Zürich aufgenommen. Der Macher Jörg Beer übernahm auch hier Führungsverantwortung, zwischen 2005 und 2014 als Präsident. Unter seiner Ägide entwickelte sich die Sektion bemerkenswert, organisatorisch wie auch sportlich. Gleich zu Beginn seiner Präsidentschaft holte er den mehrtägigen Europa Cup in die Zürcher Saalsporthalle, ein Event, der dem GC Unihockey dank der hervorragenden Organisation viel Anerkennung einbrachte. Anschliessend wechselte er in den Zentralvorstandvon swiss unihockey, wo er heute als Vizepräsident den Marketing- und Event-Bereich betreut. Die selbe Charge betreut er inzwischen auch im internationalen Unihockey-Verband. 

Mit seinem Engagement im GC Unihockey stieg der Fleurop CEO Jörg Beer auch als Sponsor ein. Der „Blumenkönig“ (wie ihn die Handelszeitung titulierte) erkannte, dass die junge Sportart eine geeignete Plattform für die Bewerbung des Blumengeschäfts bietet. Die erfolgreiche Zusammenarbeit besteht nun schon seit 13 Jahren. Und seit dieser Saison wird bei jedem GC Heimspiel und auch im Superfinal der Best Player mit einer Männerpflanze, dem neuen Label von Fleurop geehrt. Bisher konzentrierte sich der Geschenkemarkt mit Blumen, Deko, Schmuck und Accessoires vorwiegend auf Ladys. Für Männer hingegen gab‘s wenig Spannendes. Das soll sich nun nach der Strategie von Fleurop ändern. Nachdem Männer absolut auch zu ihrer weichen Seite stehen, gerne auch ihr Zuhause stilvoll einrichten und nicht unbedingt alljährlich mit Krawatten und After-Shaves beschenkt werden wollen, brachte Fleurop die „Männerpflanze“. Es wurden 17 pflegeleichte, also männergerechte Pflanzen definiert, Kakteen und Blattpflanzen, denen auch Namen gegeben wurden. So können seit einiger Zeit ein „Jack“, ein „Bill“ oder ein „Bruce“ etc. geschenkt werden, alle unter dem Label „Männerpflanze“. Auf maennerpflanze.chist nachzulesen: „Pflanzen beleben das Wohnambiente und steigern die Lebensqualität. Zudem strahlen starke, aussergewöhnliche Männerpflanzen entspannte Ruhe aus und sorgen für den ultimativen Zen-Effekt.“ Der Aufbau läuft, das Vertriebsnetz wird aufgebaut und die eigentliche Lancierung ist für den 8. März 2019 geplant, dem „internationalen Tag der Frau“. Der Witz, der in der Werbung des neuen Produkts „Männerpflanze“ auftaucht, kommt auch bei dieser Planung zum Ausdruck. Mit der neuen Strategie will Fleurop eine neue Klientel erreichen und damit die führende Marktposition sichern.

Fleurop steht aber nach wie vor auch für schöne Blumensträusse, die schweizweit von rund 350 Partner-Floristen den Adressaten zugestellt werden. Sie werden bei Gross-Events wie dem Leichtathletik Meeting „Weltklasse Zürich“, dem Spengler Cup oder an der Tour de Suisse überreicht und bei bestimmten Gelegenheiten auch bei GC Fussball. Denn auch mit GC Fussball ist Jörg Beer verbunden. „Die Liebe zum GC entstand schon in meiner Jugend, ich war begeistert von Claudio Sulser. Meine Mutter chauffierte mich, zusammen mit einem Schulkollegen des öfteren nach Zürich, damit wir im Stadion Hardturm den Blau-Weissen ganz nah sein konnten“, erzählt Jörg Beer, der mit seinem Lieblingsclub auf eine (wieder) bessere Zukunft hofft.

Eugen Desiderato