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GC Handball | 25.09.2020

HANDBALL | EIN WEEKEND IM ZEICHEN VON GC AMICITIA

GC Amicitia Zürich hat intensives Handball-Wochenende hinter sich: Drei Siege unserer Junioren in Thun am Samstag und ein Sonntag im Zeichen des GC-Handballs, wo gleich vier Spiele in der heimischen Saalsporthalle ausgetragen wurden. Die Club-Mitglieder spulten beim alljährlichen Sponsorenlauf ausserdem viele Kilometer für GC Amicitia Zürich ab.

Die Jungen hatten vorgelegt, die „Alten“ mussten nachziehen: Bereits am Samstag konnten die Elite-Teams der U15, U17 und U19 in Thun gegen die SG Lakeside Wacker-Steffisburg gewinnen. Am Sonntag, wo gleich vier Spiele in der Saalsporthalle ausgetragen wurden, gingen auch beide Junioren-Teams von GC Amicitia Zürich siegreich vom Platz. Im Zürcher Regio-Cup feierten die U15-Elite-Junioren einen klaren Sieg gegen die Albis Foxes. Die U17 Leistungs-Abteilung konnte in der Meisterschaft Handball Brugg besiegen. Die beiden NLA-Teams waren in ihren Partien gegen Yellow Winterthur (Frauen SPL1) und den TSV St. Otmar St. Gallen also gefordert.

Grosser Einsatz aller Läuferinnen und Läufer beim alljährlichen Sponsorenlauf

Kurz vor Mittag fiel während des Spielbetriebs auch der Startschuss für den alljährlichen Sponsorenlauf rund um die Saalsporthalle. 2019 erliefen rund 970 Läuferinnen und Läufer, von den kleinsten Junioren bis Spielerinnen und Funktionären im etwas gesetzteren Alter, 60‘000 Franken für GC Amicitia Zürich. Die Abrechnung für dieses Jahr ist zwar noch nicht abgeschlossen, die Verantwortlichen beim Club sind aber zuversichtlich, dass der Schlussbetrag sogar noch etwas höher ausfallen wird.

Der neue Präsident Felix Rübel, seit August im Amt, zeigte sich denn auch positiv überrascht über das provisorische Resultat: „Dieser Tag zeigt die grosse Verbundenheit aller Beteiligten mit GC Amicitia Zürich. Ich danke allen Läuferinnen und Läufer für jede gelaufene Runde und natürlich allen Gönnerinnen und Gönnern, die damit helfen, die Handballtradition in Zürich aufrecht zu erhalten.“ Auch der Präsident selbst liess es sich nehmen, zugunsten des Vereins die Laufschuhe anzuziehen. Der ehemalige Amicitia-Kreisläufer (55+) spulte in seinem 30-minütigen Lauf respektable 5.75 Kilometer ab.

Alles angerichtet für Heimsiege in der höchsten Spielklasse

Es lief also alles für die Hoppers. So startete unser SPL1-Team gegen Yellow Winterthur denn auch konzentriert ins Spiel und geriet anfänglich nie in Rücklage. Danach leisteten sie sich aber zu viele Fehler in der Offensive. Yellow Winterthur übernahm das Zepter im Spiel und gab in der Folge die Führung nicht mehr ab. Auch Top-Leistungen der beiden Hopper-Torhüterinnen Veronica Leuenberger (50%-Fangquote) und Alexandra Ennen (40%) konnten die 16:24-Niederlage nicht verhindern.

Leider gelang den Herren NLA im vierten Spiel gegen die vier besten Mannschaften der letzten Saison ebenfalls kein Exploit. Man merkte, dass das auf die neue Saison hin stark veränderte Team noch an der Abstimmung "feilen" muss. Das Spiel ging nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (14:14) letztendlich 28:32 verloren.

So blieb Kreisläufer Luiqj Quni, nach einigen Jahren bei Pfadi Winterthur und Arendal (Nor) zu seinem Heimatverein GC Amicitia Zürich zurückgekehrt, nur der Blick auf die positiven Resultate der Junioren: „Es ist schön, die sportliche Entwicklung der Jungs zu sehen, seit ich vor ein paar Jahren den Verein verlassen habe.“ Und fügt lachend an: „Die sind inzwischen recht viel grösser geworden und einige haben seither fast zehn Kilo Muskelmasse aufgebaut.“ Er hoffe, dass künftig möglichst viele Talente aus den eigenen Reihen in die erste Mannschaft integriert werden können. „Der ganze Staff leistet dafür super Arbeit mit den Jungen.“

Lorenz Barazetti