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«DER GC BALL RÜCKT DIE SEKTIONEN NOCH NÄHER ZUSAMMEN»
Foto: GC

«DER GC BALL RÜCKT DIE SEKTIONEN NOCH NÄHER ZUSAMMEN»

Der legendäre GC Ball bringt die verschiedenen Sektionen für einen Abend auf eine Tanzfläche: Am 19. September 2026 versammeln sich Sportlerinnen und Sportler mit ihren Angehörigen im Zürcher Kongresshaus. Auf welche Programmpunkte sie sich freuen dürfen und wie Nachwuchs und Sponsoren ins Boot geholt werden, verraten GC Handball-Präsident Felix Rübel und Luc Kummer, verantwortlich für die Ballkomitee-Kommunikation.

GC INSIDER: GC Amicitia hat die Organisation des GC Balls 2026 übernommen. Wie viel Eurer Zeit nimmt die Planung in Anspruch?

Felix Rübel: Bei einer grossen Veranstaltung wie dieser muss man sich als erstes um die Lokalität kümmern. Den Vertrag für das Kongresshaus haben wir schon zwei Jahre vor dem Durchführungsdatum unterzeichnet. Vor etwa einem Jahr haben wir dann das Ballkomitee zusammengestellt und mit der Planung begonnen. Dabei muss vom Fotografen über die Give-Aways bis zur Security alles im Auge behalten werden.

Luc Kummer: Wie viel wir effektiv für den GC Ball aufwenden, lässt sich nicht genau sagen. Ich bin für die Webseite, den Newsletter und die Anmeldungen zuständig. Das heisst, es gibt phasenweise mehr zu tun, dann wieder weniger. Wenn man den Überblick nicht verlieren will, muss man strukturiert vorgehen.

Der Ball soll die 12 GC Sektionen näher zusammenrücken und den Austausch unter den verschiedenen Sportlerinnen und Sportlern fördern. Hat das bei den letzten Durchführungen geklappt?

Luc Kummer: Ich kann mich daran erinnern, dass ich beim GC Ball 2023 zu Beginn vor allem mit meinen Handball-Kolleginnen und -Kollegen und mit Bekannten aus anderen Sektionen zusammengesessen bin. Je später der Abend wurde, desto mehr bin ich aber auch mit Menschen ins Gespräch gekommen, die ich noch nicht kannte. Dass sich die Ball-Besucher im Baur au Lac auf verschiedene Räume verteilt haben, hat die Durchmischung allerdings etwas gehemmt. Im Kongresshaus herrschen bessere Bedingungen: Wir werden die Wände zwischen den Gartensälen entfernen, so dass die verschiedenen Bereiche nur noch durch Pfeiler angedeutet werden.

Felix Rübel: Ich war beim letzten Ball vor allem mit Tennisspielern in Kontakt, da ich dort schon seit vielen Jahren Mitglied bin und einen grossen Freundeskreis habe. Aber das hat sich im Verlauf des Abends auch etwas aufgebrochen. Der diesjährige Ball wird die Sektionen noch näher zusammenrücken – nicht nur durch die räumliche Verbesserung.

Wie muss man sich das vorstellen?

Felix Rübel: Es werden beispielsweise Fotos aus allen Sektionen an eine Wand projiziert. Zudem wird es einen Bereich geben, in dem sich alle Gäste in insgesamt drei Sportarten messen können – in ihren Ball-Outfits, versteht sich. Wer möchte nicht einmal versuchen, der Torhüterin der Schweizer Handballnationalmannschaft einen Penalty zu versenken? Ich bin mir sicher, dass insbesondere hier neue sektionsübergreifende Freundschaften entstehen werden.

Worauf können sich die Besucherinnen und Besucher ausserdem freuen?

Luc Kummer: Das Kongresshaus bietet eine grosse Tanzfläche und eine erstklassige Live-Band wird dafür sorgen, dass sie immer gut gefüllt ist. Neben einem Apéro und einem Vier-Gang-Menü darf natürlich auch die Tombola mit attraktiven Preisen nicht fehlen. Und die professionellen Fotos werden den Besuchenden erstmals gratis zur Verfügung gestellt.

Der Ball ist ab 18 Jahren. Wie macht Ihr den Anlass den jungen Sportlerinnen und Sportlern schmackhaft?

Luc Kummer: Da 300.- Franken insbesondere für junge Mitglieder viel Geld sind, bieten wir allen mit Jahrgang 2001 und jünger ein Nachwuchsticket von 160.- Franken an. Davon konnten wir bereits viele verkaufen. Trotzdem gehe ich auch persönlich auf junge Mitglieder zu und motiviere sie, sich diesen Anlass nicht entgehen zu lassen. Es wird bestimmt ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt!

Ihr könnt auf eine breite Palette an Sponsoren zählen, die den Anlass finanziell oder mit Tombola-Preisen unterstützen. Was bietet Ihr ihnen als Gegenleistung?

Felix Rübel: Die Sponsoringbeiträge reichen von 500.- bis 20'000.- Franken. Bei grösseren Beiträgen sind zum Beispiel Gratis-Eintritte zum Ball, eine Logo-Präsenz im Ball-Heft, auf der Webseite und im Ball-Saal, eine Jahreskarte für GC Handball und ein Apéro riche enthalten. Wer sich als Sponsor engagieren möchte, kann gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Ein allfälliger Gewinn des Abends fliesst in den Nachwuchs von GC Amicitia. Wie genau wird er dort investiert?

Felix Rübel: Der Leistungsbereich bei GC Handball beginnt ab dem Alter von 13 Jahren. In Zukunft wollen wir jedoch auch jüngere Spielerinnen und Spieler gezielter fördern. Dafür braucht es Trainerinnen und Trainer und entsprechende finanzielle Mittel.

Habt Ihr schon eine passende Abendgarderobe für den Ball?

Luc Kummer: Ich muss noch einen Anzug kaufen.

Felix Rübel: Mein Smoking, den ich an meiner Hochzeit getragen habe, passt zum Glück immer noch. Für diesen Anlass werde ich ihn wieder einmal hervornehmen.

Gibt es noch Tickets?

Ja, glücklicherweise sind wir ziemlich flexibel. Wer sich noch anmelden möchte, kann das auf der Webseite des GC Balls tun. Dort kann man auch gleich einen ganzen Tisch für acht Personen reservieren.

 

Pamela Schefer

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