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DIE ZUKUNFT VON GC SQUASH
Foto: Michael Baer

DIE ZUKUNFT VON GC SQUASH

Rolf Meyer ist seit über 20 Jahren Mitglied bei GC Squash, war 17 Jahre lang Präsident und ist heute noch im Vorstand engagiert. Bei der Neuausrichtung des Nachwuchsbereiches spielt er eine entscheidende Rolle. Im Gespräch blickt er auf die bisherigen Erfolge und Entwicklungen zurück.

Vor fünf Jahren beschloss GC Squash den Nachwuchsbereich grundlegend neu aufzubauen. «Anstatt Mittel in die Nationalliga A zu investieren, wollten wir unsere Ressourcen künftig auch gezielt in die Jugendförderung lenken», erklärt Rolf Meyer. Es gab zwar schon vorher Angebote für junge Spieler, diese waren jedoch nicht genügend ausgebaut. Das einzige Training für junge Spielerinnen und Spieler wurde von Trainer Anton Eggmann angeboten, fand jedoch nur zweimal pro Woche statt und war darüber hinaus völlig unverbindlich.

Zusammen mit dem Squash-Coach Michael Baumann wurde die «TrySquash»-Initiative des Schweizerischen Squash Verbandes umgesetzt. Dabei besucht Michael regelmässig Schulen und gibt während den Turnstunden eine Einführung in Squash. Interessierte Schülerinnen und Schüler werden anschliessend in den Club zu einem Schnuppertraining eingeladen. Aus dieser Initiative entwickelte sich schnell eine kleine Gruppe von Jugendlichen, die mit dem regelmässigen Training bei GC begann. Heute umfasst das Nachwuchsprogramm 25 bis 30 Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren. Mit Cindy Merlo und Anton Eggmann als Trainer sowie Judith Egli, die das «Minihopper-Training» für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren leitet, entwickelt sich das Angebot stetig weiter.

«Die Rahmenbedingungen müssen stimmen»

«Unser Ziel ist es, Juniorinnen und Junioren bis in die Nationalliga A zu begleiten und zu fördern», erklärt Rolf. Das Förderkonzept ist vorerst auf 10 Jahre angelegt und zeigt bereits erste Erfolge: Nach nur drei Jahren spielen die ersten Junioren bereits in der B-Mannschaft. Auch bei den Schweizer Juniorenmeisterschaften im Juni 2024 konnte GC Squash bedeutende Erfolge feiern: Morris Frey gewann in der Kategorie U15 die Goldmedaille, ebenso wie Amelia Gonzalez bei den U17-Mädchen. Benedikt Ammann errang die Silbermedaille in der Kategorie Boys U13.

«Damit solche Leistungen möglich sind, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Es geht nicht nur um die Arbeit, sondern auch um Glück, das Engagement der Spielerinnen und Spieler und die Unterstützung der Eltern», betont Rolf. «Zusätzlich legen wir grossen Wert auf die individuelle Entwicklung und Förderung der Spieler. Dies erfolgt durch ein interdisziplinäres Programm, das Krafttraining und Ernährungscoaching mit Raphael Huber sowie ein Mentaltraining mit Diego de Nicola umfasst. Beide sind ebenfalls Mitglieder der GC Squash Sektion.»

Halbzeit des Nachwuchsförderungskonzepts

«Wir stehen momentan in der Halbzeit unseres Nachwuchsförderungskonzepts. Viele unserer Ziele haben wir schneller erreicht als geplant», erklärt Rolf stolz. Er betont, wie wichtig das Engagement und die Leidenschaft des Trainerteams sind. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes kann GC Squash bereits heute eine bemerkenswerte Position im Juniorenbereich in der Schweiz einnehmen.

Simone Schmid

  • Rolf Meyer spielt bei der Neuausrichtung des Nachwuchsbereiches eine entscheidende Rolle. Foto: zVg
  • Diego de Nicolas (rechts) leitet das Mentaltraining, um die individuelle Entwicklung der Spieler zu fördern. Er und Rolf Meyer (links) sind selbst langjährige Squash Spieler. Foto: GC INSIDER
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