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GC Backstage: Thomas Rosser, der Berner Handballtrainer

GC Backstage: Thomas Rosser, der Berner Handballtrainer

Alle kennen sie, und sie kennen den Club: In der Serie «GC Backstage» stellt euch der GC INISDER Personen vor, die zu GC gehören wie die blau-weissen Farben. Sie sind immer und überall dabei, ob im Hintergrund oder mitten auf dem Platz. Einer davon ist Thomas Rosser von GC Amicitia, der den Juniorenbereich von GC Handball mit Herzblut leitet.

Wenn er im Handball-Camp vor den Kindern steht, begrüsst er sie mit einem lauten «Tschou zäme!». Und wenn er sich in einer der vielen GC-Amicitia-Mannschaften vorstellen soll, beginnt er jeweils mit den Worten: «Wer ich bin, muss ich euch nicht erklären…» Tatsächlich kennt praktisch jedes Mitglied von GC Amicitia sein Gesicht und kann ihn in irgendeiner Form «hei tue». Thomas Rosser ist Nachwuchschef der Juniorenabteilung von GC Amicitia. Davor leitete er unter anderem die Foxi Kids und zeigte bereits den Kleinsten die verschiedenen Wurftechniken.

Erfolgreicher Nachwuchs

Mit seinem unermüdlichen Einsatz trägt Thomas sichtbar zum Erfolg von GC Amicitia bei. «In unserem Verein bewegt sich etwas, Junge spielen wieder in unserer ersten Mannschaft, unsere Arbeit trägt Früchte», bemerkt der Trainer. Zu seinen persönlichen Erfolgen gehören die hervorragenden Platzierungen sowie der Aufstieg der zweiten Mannschaft mit zahlreichen jungen Spielern in die NLB. Letzteres ist sein persönliches Highlight, denn: «Von diesen Jungs sind mir viele echt ans Herz gewachsen.» Damit stellt GC Amicitia aktuell nicht nur in allen Juniorenkategorien Elite-Teams, sondern spielt auch in den beiden höchsten Spielklassen des Schweizer Männerhandballs. Auf diesen Lorbeeren möchte sich Thomas Rosser aber nicht ausruhen: «Wir müssen unbeirrt weiterarbeiten, denn es lohnt sich und die Ergebnisse dürfen sich sehen lassen.»

Neustart in Zürich

Zum Handball kam Thomas damals durch den Mittagssport in der Schule in Ittigen bei Bern. Die simple Antwort, weshalb er nach seiner Schulzeit weitergespielt hat? «In der Halle habe ich keinen Heuschnupfen!» Als junger Student verschlug es den Berner dann nach Zürich, wo er an der ETH Bewegungswissenschaften und Sport studierte. 2002 startete er zudem sein Abenteuer in der Erstliga-Mannschaft der GAN Foxes Zürich unter Peter Schaudt. «Die ersten Jahre in Zürich waren Lehrjahre, natürlich musste ich mich in einer neuen Rolle zurechtfinden», sagt er zwanzig Jahre nach seiner Ankunft in der Limmatstadt. Schmunzelnd ergänzt er: «Heute fühle ich mich hier zu Hause, trotz anfänglichem Heimweh nach meinem viel schöneren Bern.»

Für die Kleinen da

Dass Thomas Rosser aber nicht nur spielen, sondern auch Trainer sein möchte, war für ihn schon immer klar. Von verschiedenen Handball-Legenden wie Andi Bühler, Peter Schaudt und Stefan Laszlo lernte Thomas das Trainer-Handwerk. Mittlerweile ist er von Swiss Olympics zertifizierter Berufstrainer und leitet die Juniorenabteilung von GC Amicitia. Thomas Rosser liebt seine Tätigkeit für GC Amicitia Zürich und steckt viel Herzblut und Effort in den Verein. Mit seiner Hingabe prägt er GC Amicitia seit zwei Jahrzehnten, setzt sich ein für die Junioren und Trainer und geht seiner Leidenschaft nach. Sein grosser Einsatz führt dazu, dass immer mal wieder Mails mitten in der Nacht versendet werden: «Zum Glück habe ich in meiner Frau einen Ruhepol, sie trägt das alles mit und unterstützt mich.» Zusammen mit ihr und seiner grossen Familie lebt er noch immer in Zürich. «Gross sind wir nur zahlentechnisch, ansonsten gehören viele von uns noch zum Zwergenvolk», sagt er schmunzelnd. Damit meint er seine drei Kinder, die zwischen eineinhalb und 5 Jahre alt sind – Rambazamba ist bei Thomas auch zu Hause Programm.

Beni Rachad

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