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MÄDCHEN GEGEN JUNGS: SO SCHLAGEN SICH DIE GC HANDBALLERINNEN FU13L
Foto: GC

MÄDCHEN GEGEN JUNGS: SO SCHLAGEN SICH DIE GC HANDBALLERINNEN FU13L

Ein Wechsel im Trainerteam, viele Abgänge und kranke Spielerinnen machen die Saison 2023/24 für die GC Handballerinnen FU13L zur Herausforderung. Die jungen Spielerinnen lassen sich davon aber nicht unterkriegen und weisen die gegnerischen Jungenmannschaften immer wieder in die Schranken.

Das GC Handballteam FU13 Leistung hatte keinen leichten Start in die aktuelle Saison: Das Mädchenteam startete mit neuen Trainerinnen in die Saisonvorbereitung und musste auf viele Schlüsselspielerinnen verzichten, die neu für die FU14 Elite spielen. Deshalb lag der Fokus in der Vorbereitung auf der Technik und der Abwehr. Grosser Wert wurde während der zwei Trainings pro Woche aber auch auf die individuelle Entwicklung der Spielerinnen sowie auf den Spass am Handball gelegt. «So konnte sich trotz neuer Zusammensetzung eine starke Teamdynamik entwickeln», freut sich FU13L-Trainerin Sara Keene

Überraschungssieg in letzter Sekunde

Der Saisonauftakt Anfang September endete dennoch mit einer Niederlage. «Die ersten Spiele zeigten dem Team klar, an welchen Stellen noch gearbeitet werden muss», so Sara Keene. Sie legte den Fokus deshalb noch stärker auf die Abwehr. Das zahlte sich bald aus: Ende September holte sich GC gegen den HSG Ehrendingen-Wehntal mit 26:25 den Sieg. Der entscheidende Gegenstoss erfolgte in den letzten 15 Sekunden. «Da haben sogar NLA-Stars mitgefiebert», freut sich Keene. «Zudem hat mich der starke Siegeswille beeindruckt, den die Mädchen an den Tag gelegt haben – egal ob auf der Bank oder auf dem Spielfeld.» Besonders beachtlich sind solche Siege vor dem Hintergrund, dass die FU13L als taktisch starkes Mädchenteam ausschliesslich gegen körperlich überlegene Jungs antritt.

Harte Rückrunde

In der Rückrunde nach der Weihnachtspause konnte das Team aufgrund von Krankheitsausfällen allerdings kaum mehr punkten. Von vier Spielen konnten sie nur eines souverän gewinnen. Doch Sara Keene ist zuversichtlich, dass die FU13L-Spielerinnen im März nochmals zeigen können, was sie diese Saison gelernt haben. Viele der Mädchen wollen Ende Saison den Sprung in das FU14 Elite-Team schaffen, mit dem die talentiertesten Spielerinnen schon jetzt zusätzlich trainieren. Nach dem Wechsel in die Elite trainieren sie dann drei bis viermal pro Woche und spielen nicht mehr gegen Jungs, sondern gegen Mädchen. Da dann taktische und technische Aspekte noch stärker im Fokus stehen werden, legt Keene bereits jetzt Wert darauf, um die Spielerinnen optimal auf den Wechsel vorzubereiten. Den letzten Spieltag der Saison bestreitet die FU13L am 7. April in der heimischen Halle im Utogrund. «Ich hoffe fest, dass wir das Gelernte dann abrufen können und die positive Entwicklung des Teams sichtbar wird», so Sara Keene.

 

Pamela Schefer

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