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MIT PERFEKTER TEAM-LEISTUNG ZUR TITELVERTEIDIGUNG

MIT PERFEKTER TEAM-LEISTUNG ZUR TITELVERTEIDIGUNG

Die GC Landhockey-Senioren verteidigen in Basel ihren Hallen-Schweizermeistertitel. In der zusammengelegten Ü35/Ü55-Kategorie konnten sie sich zu ihrer eigenen Überraschung souverän durchsetzen. Grösstes Highlight war wie immer das familiäre Ambiente und das Turnier-Fest am Samstagabend.

Da es im Winter bei den Senioren keine «echte» Landhockey-Meisterschaft gibt, wird der Hallen-Meistertitel in Turnierform an einem einzigen Wochenende ausgespielt. Als Titelverteidiger reisten die GC Senioren mit gemischten Gefühlen an die diesjährige Ausgabe in Basel: Einerseits hatten sich einige Stammspieler kurzfristig entschuldigt. Andererseits musste das Team in der gemischten Kategorie Ü35/Ü55 antreten, hatte selbst jedoch nur drei Spieler in seinen Reihen, die das 55. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Davon liess es sich aber nicht entmutigen und trat trotzdem – oder gerade deswegen? – top motiviert an. Die Routine sollte es richten: Um gegen die jüngeren Mannschaften bestehen zu können, nahm sich der Grasshopper Club vor, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und aus einer stabilen Abwehr heraus mit schnellen, präzisen Kontern immer wieder Nadelstiche zu setzen. Diese Taktik ging am ersten Turniertag hervorragend auf: Nach einem noch etwas zähen Sieg gegen Red Sox drehte GC dann gegen die anderen Teams aus Luzern, Wettingen und Basel immer mehr auf. So konnte das Team am Abend mit vier Siegen in der Tasche entspannt das traditionelle Turnier-Fest geniessen, das für alle 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der verschworenen Landhockey-Familie in der Kunsthalle Basel ausgetragen wurde und vom OK hervorragend organisiert worden war. 

Am zweiten Tag ging es an die entscheidenden Spiele gegen Basel 1 und Basel 2. Das erste Team wurde mit einer taktisch starken Leistung mit 4:2 besiegt. Gegen die zweiten Herren liess GC etwas mehr zu: Es resultierte ein Unentschieden. Aufgrund des deutlichen Punktevorsprungs reichte dies trotzdem bereits zum Titel. Das letzte Spiel gegen Luzern 2 war noch eine Zugabe, die ebenfalls siegreich gestaltet wurde, sodass am Ende sechs Siege und ein Unentschieden zu Buche standen. «Wir hatten zu Beginn nicht damit gerechnet, um den Titel mitspielen zu können», erklärt Toni Haberthür. «Umso schöner, dass es am Ende doch zum Turniersieg gereicht hat.» Zu verdanken sei der Erfolg vor allem der geschlossenen Mannschaftsleistung: «Alle haben ihr Bestes gegeben. Will man eine einzelne Person herausheben, dann sicherlich am ehesten Marieke Pelt, die unser Männerteam verstärkt hat und zu grosser Form aufgelaufen ist», so Haberthür. «Sie war mit Sicherheit die beste Spielerin an diesem Wochenende, an dem ja auch die Frauenmeisterschaft ausgetragen wurden.»

Nach der Pokalübergabe und dem verdienten Siegerbier traten die Titelverteidiger die Heimreise an und freuen sich bereits auf die nächstjährige Ausgabe.

Toni Haberthür / Maurice Desiderato

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