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23.09.2015

Eishockey: Nachwuchstrainer-Kick-off 2015

Der Grasshopper Club Zürich ist Vorbild in der Jugendförderung und bietet so den nächsten Generationen eine sinnvolle Alternative für die Freizeit. Die jungen Sportler werden ausgebildet und gefördert. Und weil für eine hervorragende Ausbildung eine klare Strategie und bestens geschulte Ausbildner die Grundlage bilden, bietet nicht nur die GC Akademie ergänzend zu den sportspezifischen Diplom-Kursen der Sportverbände massgeschneiderte Fortbildungskurse an. Innerhalb der Sektionen wird sichergestellt, dass nach der selben Philosophie gearbeitet und gehandelt wird. Eine der Voraussetzungen dafür ist, dass die Informationen breit gestreut und vor allem an die Führungskräfte aller Stufen weitergegeben werden. 

Die GC Sektion Eishockey arbeitet auch in diesem Bereich vorbildlich. Ganz im Wissen, dass der Trainerstab Multiplikator der Ausbildungsstrategie und der Kultur der Lions-Organisation ist, wird alles daran gesetzt, dem gesamten Staff die Möglichkeit zu geben, sich in verschiedenen Bereichen aus- und weiterzubilden, unter anderem im jährlich vor Saisonbeginn durchgeführten Nachwuchstrainer-Kick-off. Damit soll gewährleistet werden, dass die von der Führungsetage erarbeiteten guten Voraussetzungen über die „Frontarbeiter“, die Mitglieder des Trainerstabs, auch bei den Spielern ankommt. 

Der Nachwuchstrainer-Event erfreut sich bei der Zielgruppe grossen Interesses. Schrieben sich 2014 etwas über dreissig Trainer ein, so fanden sich heuer 50 Wissbegierige in der Kunsteisbahn Küsnacht, der GCK Lions Homebase ein. Sie alle wollen nicht rasten und damit auch nicht rosten. Auch die Trainer der langjährigen und wertvollen Partner EHC Dübendorf, EHC Wallisellen und EHC Urdorf nicht, die ebenfalls die Weiterbildungsmöglichkeit wahrgenommen haben. 

Stand am letztjährigen Kick-off-Meeting vor allem das Lernverhalten des Kindes im Fokus, so wurden im diesjährigen Programm verschiedenste Aspekte beleuchtet. 

Nachwuchs-Sportchef Richi Jost brachte den Teilnehmern die „Lions-Kultur“ näher und unterstrich die Wichtigkeit, dass alle Beteiligten wissen, was der Club von ihnen erwartet und was sie vom Club erwarten können.

Ausbildungschef Henryk Gruth erläuterte die technischen und taktischen Trainingsschwerpunkte und zeigte den Unterschied im Trainerverhalten bei der Arbeit mit einem Top-Team und einer Breitensportmannschaft auf. Der neue Elite A Headcoach Manuele Celio andererseits  zeigte auf, welche Tendenzen im internationalen Eishockey zu erkennen sind. Als langjähriger U18 Nationalcoach konnte er hier natürlich sehr kompetent informieren.

Was von einem Lions-Nachwuchstrainer seitens der Clubleitung erwartet wird, legte NLA-Sportchef Edgar Salis dar, während Andreas Badertscher vom Lions-Medical-Team das neue Ausbildungskonzept für die Betreuer der verschiedenen Teams kommentierte. Auch in diesem Bereich will sich die Lions-Organisation verbessern.

Mario Antonelli, verantwortlich für das Lions-Personality-Development-Programm, zeigte auf, worauf es in der Kommunikation zwischen Spieler und Trainer ankommt. Die Spieler müssen verstehen, was der Trainer von ihnen will und wie dies mit den richtigen Interaktionen gewährleistet werden kann. Antonelli wird während der Saison die verschiedenen Lions-Teams besuchen um den Trainern wichtiges Feedback geben zu können.

Magazin Overtime / desi-