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GC Fussball | 26.10.2018

FUSSBALL | WENN NICHT JETZT, WANN DANN?

Die GC und FCZ-Anhänger sagen ja. Doch es gilt noch ganz Zürich zu einem starken Ja zu bewegen. Sie können mithelfen, wenn Sie Ihre Freunde, die ganze Familie und jeden Einzelnen aus Ihrem Umfeld über das geplante Fussballstadion informieren. Dabei geht es nicht nur um die beiden Zürcher Profi-Fussballvereine, es geht auch um Zürich und den Jugend- und Breitensport. Das vorliegende Projekt bietet nur Vorteile - und, die Stadt Zürich trägt keine Kosten und kein Risiko. Also: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Zürich braucht endlich ein Fussballstadion.

Für die sportliche und wirtschaftliche Zukunft des Zürcher Profifussballs ist ein echtes Fussballstadion entscheidend. Genauso wie für die Motivation aller Juniorinnen und Amateure in den über 50 Fussballvereinen, wo täglich wichtige Integrationsarbeit geleistet wird.

Bau und Betrieb ohne Steuergeld.

Das Fussballstadion wird aus dem Ertrag der Hochhäuser finanziert. Die Stadt trägt keine Kosten und kein Risiko. Im Gegenteil: Sie profitiert von 1,2 Mio. Franken Baurechtszinsen pro Jahr und kann über die gesamte Laufzeit mindestens 170 Mio. Franken erwirtschaften.

Und 299 gemeinnützige Wohnungen.

Teil des Stadionprojekts sind 174 gemeinnützige Wohnungen in einer Siedlung der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ). Weitere 125 Wohnungen für den gemeinnützigen Wohnungsbau hat die Credit Suisse der Stadt verbindlich angeboten. Insgesamt ermöglicht das Stadionprojekt 299 gemeinnützige Wohnungen und 570 Hochhaus-Wohnungen im mittleren Preissegment.

Dann kann die ruhmreiche Geschichte des ehemaligen Stadion Hardturm auf dem selben Gelände fortgeschrieben werden und Zürich wieder eine echte Fussballstadt werden. Die Hardturm-Geschichte begann mit der Eröffnung 1929. Schon anderthalb Jahre später feierten die Grasshopper ihren ersten Meisterittel im neuen Stadion. Insgesamt wurden sie in der Hardturm-Ära 22mal Meister. Auch der FC Zürich spielte temporär im "GC Stadion", während der Umbauphase des Stadion Letzigrund. Auch die Schweizer Fussballfreunde kamen gerne zu den Spielen der Schweizer Nati in den Hardturm. Sie schätzten die Atmosphäre im Fussballtempel englischen Zuschnitts, mit den direkt ans Spielfeld grenzenden Zuschauerrängen. 1956 wurde hier erstmals in der Schweiz eine Partie (Schweiz gegen Brasilien) unter Flutlicht ausgetragen. Und 1993 brachte der Hardturm der Schweizer Nationalmannschaft Glück, sie bezwang Estland 4:0 und qualifizierte sich damit erstmals nach 28 Jahren wieder für eine WM-Endrunde. GC faszinierte in viele Europacup- und Champions League-Spielen nicht nur die Zürcher Fussballfreunde. Aber 2007 gingen nach dem Spiel GC gegen Xamax die Hardturm-Lichter aus. Seither wurden in der ganzen Schweiz Fussballarenen gebaut, die zur Weiterentwicklung des helvetischen Fussballs beitrugen. Nur Zürich wartet seither auf ein echtes Fussballstadion. Sowohl das für die EM 2008 auf dem Hardturmgelände vorgesehene Projekt wurde nicht realisiert (die drei EM Vorrundenspiele in Zürich wurden im als Leichtathletik- und Event-Stadion konzipierten Letzigrund ausgetragen), als auch ein Nachfolge-Projekt kam nicht Ausführung. Ersteres wurde von den Anwohnern gerichtlich bekämpft, das zweite scheiterte an der Urne. 

Jetzt kommt das dritte Projekt zur Abstimmung. Mit einem JA des Zürcher Stimmvolks am 25. November kann der Weg freigemacht werden für ein neues Fussballstadion und Zürich würde wieder zur Fussballstadt aufsteigen. Und die beiden städtischen Proficlubs bekämen eine Basis für eine bessere Zukunft.

Eugen Desiderato