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GC Rudern | 23.02.2015

Sportferienlager in Lugano

Stürmisch begann das zehn tägige Lager in Lugano. Fegte doch ein Föhnsturm über den Luganersee der grosse Schaumkronen, ja sogar meterhohe Gischt über den See fegte. Darum wurde die Boote nicht abgeladen, da sie auf dem Anhänger sicherer versorgt waren. Und so war das erste Ausdauer Training ein Lauf / Fussmarsch von Lugano nach Morcote respektive für die Jüngeren in umgekehrter Richtung statt. Nicht alle hatten die Augen auch offen für die wunderbaren Farben und Aussichten, die der Föhnsturm und das Abendrot hervorbrachten. Am Abend waren alle über drei Stunden unterwegs gewesen und hatten den San Salvadore bezwungen. Für jene unter den Lesern, die die schöne Aussicht vom San Salvadore geniessen möchten und nicht ganz im gleichen Ausdauerbereich trainieren möchten sei gesagt, dass die Bahn ab 14. März wieder offen ist.

Es folgten fünf sonnenreiche Tage mit flachem Wasser, vielen Kilometer in unterschiedlichen Zusammenstellungen auf dem Rollsitz, etwas Ausdauerkrafttraining und einem weiteren Laufhöhepunkt auf den Monte Bre um den Sonnenuntergang zugeniessen.

Am Wochenende zogen Wolken auf, was dazu führte, das am Sonntag Morgen bei starken Schneefall auf dem Wasser trainiert wurde. Ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Anschiessend konnte nochmals bei Sonnenschein und wiederum flachen Wasser mit einer etwas kleineren Truppe trainiert werden, da wegen Schule, Lehre und Familienverpflichtungen einzelne das Lager frühzeitig verlassen mussten.

Das Lager war ein voller Erfolg. Konnten wir doch sehr viele Kilometer im Boot zurücklegen. Hatten mit dem Hotel Pestalozzi eine sehr gute Unterkunft und beim Club Canottieri Lugano eine optimale Trainings Umgebung. Wir wurden überall freundlich aufgenommen, so dass es wohl nicht das letzte Trainingslager in unserer Sonnenstube war.

Herzlichen Dank an Gino, Carlo, Tizziano, Paolo und alle diejenigen, die dazu beigetragen haben, dass dieses Lager in voller Erfolg wurde.

Bericht: Peter Muster

Bilder: Laura Hofer und Peter Muster