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GC Fussball | 25.11.2018

GC GEWINNT GEGEN DEN FC ST.GALLEN 1879

Der Grasshopper Club Zürich gewinnt das Heimspiel gegen den FC St.Gallen 1879 mit 2:1. Dank einer guten Startphase führten die Limmatstädter bereits nach 14 Minuten durch die Tore von Ngoy und Bajrami mit 2:0. Die St.Galler verkürzten in der zweiten Halbzeit durch Barnetta (56.).

Nach dem Auswärtssieg in Neuenburg vor der Nationalmannschaftspause versuchten die Hoppers, heute im Heimspiel gegen den FC St.Gallen 1879 den nächsten Sieg einzufahren. Das Spiel stand unter guten Vorzeichen, denn unmittelbar vor der Partie kam die Meldung, dass die Vorlage für das neue Fussballstadion angenommen wurde.

Gleich von Beginn weg drückte GC aufs Tempo. Bereits nach vier Minuten vermochte sich der junge Djibril Diani auf der rechten Seite durchzusetzen und bediente Ngoy, welcher in der Mitte zum 1:0 einschieben konnte. Der Zürcher Traditionsclub agierte nach dem frühen Tor spielbestimmend und versuchte gleich, die Führung auszubauen. Dies gelang ihnen in der 14. Minute. Nedim Bajrami war es, der nach einem Abpraller Stojanovic bezwang. Die Gäste aus der Ostschweiz kamen in der Startphase noch nicht richtig ins Spiel. So wurde Heinz Lindner in der ersten halben Stunde nicht ernsthaft in Bedrängnis gebracht. Auf der Gegenseite hatte Pinga die nächste gute Torchance. Nach einem tollen Pass von Bajrami konnte er alleine auf Stojanovic losziehen, scheiterte mit seinem Abschlussversuch jedoch am St.Galler Schlussmann. In der Folge kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, die Zürcher blieben dank Konter trotzdem gefährlicher. In der 39. Minute bekam dann Lindner einmal die Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Den Freistoss von Sierro entschärfte er ohne Probleme. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es noch einmal gefährlich vor dem Tor von GC, doch Buess kam nur zu einem unkontrollierten Schussversuch.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselten beide Mannschaften. Bei GC ersetzte Robin Kamber Diani, welcher bereits die gelbe Karte gesehen hatte. Peter Zeidler versuchte mit einem Doppelwechsel, neue Impulse zu setzen. Mit Kutesa hatte dann auch einer der beiden Neuen die erste Gelegenheit in der zweiten Hälfte. Kurz darauf musste Thorsten Fink seinen zweiten Wechsel vornehmen, da es für Holzhauser nicht mehr weiterging. In der 58. Minute bekam Barnetta den Ball , nachdem er den Eckball zuerst kurz ausgeführt hat. Mit seiner Hereingabe, an welche kein Spieler mehr herankam, verkürzte er zum 1:2. Nun waren die Ostschweizer zurück im Spiel und drängten die Zürcher in die eigene Platzhälfte. GC spielte in dieser Phase die zuvor gefährlichen Konterangriffe nicht mehr sauber fertig und verlor den Ball zu oft gleich wieder. Den St.Gallern gelang es allerdings nicht, gute Torchancen aus ihrem vielen Ballbesitz zu schaffen. Eine Viertelstunde vor Schluss spielte Ajeti mit einem langen Ball Bahoui schön frei. Der Schwede schoss allerdings zu zentral auf das Tor, so konnte Stojanovic den Abschluss parieren. Fünf Minuten später bekam Pinga die grosse Gelegenheit, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Der junge Stürmer tauchte alleine vor Stojanovic auf, scheiterte allerdings. Danach folgte die Schlussoffensive der Gäste. Sierro verzog mit seinem Freistoss knapp am Tor vorbei. In der Nachspielzeit war es erneut Sierro, der nach einem Eckball zu einem gefährlichen Kopfball kam. Noch einmal zwei Minuten später hatte Tafer mit einem Distanzschuss die letzte Chance des Spiels,  doch auch diese wurde von Lindner zunichte gemacht.

GC-Trainer Thorsten Fink sprach nach der Partie von einem grossen Tag für die Stadt Zürich. Mit dem Spiel zeigte sich Fink zufrieden, vor allem das hohe Pressing in der Starphase gefiel dem Trainer.