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GC Fussball | 25.05.2019

UNENTSCHIEDEN GEGEN LUGANO

Der Grasshopper Club Zürich und der FC Lugano trennen sich im letzten Spiel der Saison mit 3:3. Nach der zwischenzeitlichen Führung durch Tore von Zesiger, Ngoy und Djuricin kamen die Tessiner in der 86. Minute zum späten Ausgleich.

In der letzten Runden der Super League Saison 2018/19 spielte der Grasshopper Club Zürich auswärts in Lugano. Das Team von Uli Forte strebte weiterhin den ersten Sieg im Jahr 2019 an und wollte endlich die Negativserie beenden. Dass dies keine einfache Angelegenheit werden sollte, war klar: Die Luganesi spielen eine starke Rückrunde und mussten in den letzten 13 Spielen nur eine Niederlage hinnehmen.

In der Startphase waren die Zürcher mehrheitlich im Ballbesitz, konnten sich aber keine Grosschancen daraus herausspielen. Im Gegenteil: Der Gastgeber konnte sich die besseren Möglichkeiten herausspielen. Die Beste kam in Form einer Doppelchance in der 13. Minute, als Lavanchy und Bottani beide aus kurzer Distanz an Heinz Lindner scheiterten. Lugano kam immer besser ins Spiel und setzte sich vermehrt in der GC-Hälfte fest und die GC-Defensive unter Druck. Das einzige, was den Gastgebern in dieser Phase des Spiels noch nicht gelang, war den Ball im Tor unterzubringen. In der 39. Minute gelang es den Tessinern aber doch noch, vor der Pause in Führung zu gehen: Nach einem Kontor bezwang Lugano-Stürmer Sadiku Heinz Lindner zum 1:0. Die Führung für die Gastgeber hielt aber nicht sehr lange. Denn nur fünf Minuten später kamen die Hoppers aus dem nichts zum Ausgleich. Nach einem Freistoss war es Cédric Zesiger, der vom Durcheinander im Lugano-Strafraum profitieren konnte und zum 1:1 traf. Mit diesem Spielstand ging es danach in die Halbzeitpause.

Der FC Lugano kam besser aus der Pause und konnte bereits in der 47. Spielminute die erneute Führung für die Tessiner erzielen. Nach einem Freistoss über rechts kam Bottani an den Ball und hämmerte den Ball zum 2:1 ins GC-Tor. Zwei Minuten später wurde Uli Forte zu seinem ersten Wechsel der Partie gezwungen: Amel Rustemoski musste verletzungsbedingt durch Gjelbrim Taipi ersetzt werden. Die Gastgeber liessen auch nach dem 2:1 nicht locker und kamen zu einigen guten Möglichkeiten. Bottani hatte in der 53. Minute die Chance, sein zweites Tor zu erzielen, als er alleine auf Heinz Lindner losstürmen konnte. Er vertändelte aber den Ball und verpasste die Möglichkeit auf die frühzeitige Entscheidung.  Entgegen dem Spielverlauf waren es in der 62. Minute dann wieder die Hoppers, welche zum Ausgleich kamen. Nach einem tollen Pass von Taipi in die Tiefe stand Djuricin plötzlich alleine vor Baumann. Sein Schussversuch konnte der Lugano-Keeper noch abwehren. Der Ball landet aber in den Füssen von Julien Ngoy und dieser schob souverän zum 2:2 ein. Acht Minuten später kam es sogar noch besser für die Hoppers: In der 70. Spielminute kam Djuricin nach einem Lugano-Ballverlust an den Ball. Der Stürmer fasste sich ein Herz, zog ab und traf zum 3:2 für die Stadtzürcher. Die GC-Führung stellte den Spielverlauf zu dieser Zeit total auf den Kopf. Die Hoppers bereiteten sich auf eine harte Schlussphase vor. Es war klar, dass Lugano noch einmal alles nach vorne werfen wird, um den Ausgleich zu erzielen. Diese Aufgabe wurde jedoch nicht leichter, als Diani in der 78. Minute mit seiner zweiten gelben Karte vom Platz gestellt wurde. Die Hoppers mussten die Führung danach also zu zehnt verteidigen. Der Druck von Lugano wurde immer höher und in der 86. gelang es dem Gastgeber doch noch, den Ausgleich zu erzielen. Brlek kam nach einer Kopfvorlage von Covilo an den Ball und traf zum 3:3 für die Luganesi. Dies war sogleich der Schlusspunkt dieser turbulenten Partie und die beiden Mannschaften trennten sich mit einem 3:3 Remis.