Für einen Abend tauschten die GC Mitglieder ihre Sportbekleidung in glamouröse Abendgarderobe; statt Bällen, Schläger oder Ruder hielten sie Cüpli, Häppli oder den Tanzpartner in den Händen. Am GC Ball im Zürcher Kongresshaus trafen Sportlerinnen, Sportler, Coaches, Vorstandsmitglieder, Sponsoren und deren Angehörige aus zwölf GC Sektionen aufeinander und bewiesen, dass sie nicht nur auf dem Spielfeld oder am Spielfeldrand, sondern auch auf der Tanzfläche eine gute Figur machen.
Champions Corner und pulsierende Piazza
Während die rund 320 Gäste eintrafen und sich vor dem GC Banner ablichten liessen, ging es für manche schon während dem Apéro direkt weiter in den Champions Corner, wo sie ihr Können in verschiedenen Ballsportarten unter Beweis stellen konnten. Der Gartensaal des Kongresshauses war aufwändig dekoriert: Säulen und Tische trugen Blumenschmuck, die Beleuchtung nahm die GC Farben auf und an den Wänden leuchtete das GC Logo. Während sich die Tische auf die beiden Flügel des Saals verteilten, wurde die mittlere «Piazza» mit Apéro-Buffet, der Band «PianoBeat» und der Tanzfläche zum pulsierenden Mittelpunkt des Abends. Hier trafen die verschiedenen Sportwelten aufeinander: Sektionspräsidenten kamen mit Juniorinnen ins Gespräch, Sponsoren trafen auf ehemalige Fussballprofis und Ruder-Trainer tauschten sich mit Curlerinnen aus. Dazwischen rotierten die als Staff angeschriebenen Helferinnen und Helfer – allesamt Juniorinnen und Junioren der Handballsektion. Sie betreuten den Champions Corner, verkauften Tombola-Lose und verteilten Give-Aways.
Kulinarische Höhenflüge und kurzweilige Ansprachen
Neben den jungen Helferinnen und Helfern fanden sich viele weitere junge GC Mitglieder ein, deutlich mehr als an früheren GC Bällen, was optimistisch für die Zukunft des Balles stimmt und wohl auch den vergünstigten Nachwuchstickets zu verdanken war.
Nach der Begrüssung durch Balthasar Glättli, Sportminister der Stadt Zürich, wurde die Vorspeise, ein grüner Gazpacho, serviert. Es folgten confierter Lachs, ein Rindsentrecôte an Rotweinsauce sowie Ansprachen von OK-Präsident Felix Rübel und Zentralvorstands-Präsident Andreas Csonka. Das Dessertbuffet lockte schliesslich nochmals alle Gäste in die Mitte des Raumes, wo auf sportliche Highlights und neue Bekanntschaften angestossen wurde. «Die Dessertportionen waren nicht nur sehr ansprechend präsentiert, sondern auch unglaublich lecker», schwärmt ein Ballgast. «Und für mich ganz wichtig: Es gab nicht nur Süsses, sondern auch ein Käsebuffet!»
Tanzende Handballerinnen und glückliche Gewinner
Ab 22.00 Uhr wechselte die Band von Hintergrund- zu Tanzmusik, worauf sich bald zeigte: GC kann auch tanzen! Das 15-köpfige GC Handball-Frauenteam der Nationalliga A, das im Mai den Schweizermeistertitel holte und am GC Ball für Fotos und Gespräche zur Verfügung stand, mischte ebenfalls die Tanzfläche auf und war bis zum Ende nicht zu bremsen.
Die Tombola-Lose waren schnell ausverkauft – was wohl an den attraktiven Preisen lag: Unter anderem lockten eine Woche Thailand, ein Wochenende in einem 5-Stern-Hotel in St. Moritz, eine GC Uhr von Maurice de Mauriac oder ein Autoleasing. Entsprechend gross war die Spannung, als die Tombola-Gewinner verkündet wurden.
Gemeinsame Erinnerungen und neue Projekte
Ab Mitternacht wurde die Musik aufgedreht und auch die jungen Helferinnen und Helfer mischen sich unter die Tanzenden. Als die Band kurz vor 2.00 Uhr morgens schliesslich verstummte, suchten die Gäste nach ihren Jacken und Handtaschen, nahmen die Give-Away-Säcke an sich, die unter anderem mit einem Zopf, einer Bündner Nusstorte, einer NZZ am Sonntag und diversen Gutscheinen gefüllt waren, und verabschiedeten sich von alten und neugewonnenen Freundinnen und Freunden. «Ich würde ja gerne noch mit einer lustigen Anekdote zu einer Panne aufwarten, aber es hat alles wie am Schnürchen geklappt», zieht Felix Rübel Bilanz. «Das Feedback, das wir gekriegt haben, zeigt, wie sehr unsere Gäste den Ball genossen haben. Zeil erreicht! Die Mitglieder der zwölf GC Sektionen haben sich nicht nur vernetzt, sie haben sich zusammen amüsiert, gemeinsame Erinnerungen geschaffen und sogar Ideen für sektionsübergreifende Projekte geschmiedet.»
Pamela Schefer










