Nach nur einer Niederlage in 17 Spielen traf das Frauen-Team F1 von GC Amicitia am 28. Februar in der Zürcher Saalsporthalle auf seine Konkurrentinnen aus Olten. Den Zürcherinnen war klar: Mit einem Sieg ist ihnen der direkte Aufstieg in die SPL 2 nicht mehr zu nehmen. Zu Beginn hatten sie noch etwas Mühe, Tore zu erzielen. In der Abwehr traten sie aber entschlossen auf. Nach 15 Minuten konnten sie so bereits einen Vorsprung von vier Toren vorweisen. Nun agierte GC auch im Angriff immer sicherer und ruhiger und verabschiedete sich mit einer Führung von sechs Toren in die Pause.
Wertvolle Unterstützung
Auch in der zweiten Halbzeit behielten die Zürcherinnen die Kontrolle über das Spiel, was dazu führte, dass sich Spielerinnen und Trainer auf der Bank und die Fans auf der Tribüne bereits Minuten vor Schluss zum Aufstieg in die zweithöchste Liga gratulierten. Nach dem Schlusspfiff stand es 40:31, der Erfolg wurde mit einem grossen Applaus der zahlreichen Fans bejubelt. «Bei den Fans aus dem Verein, den Freunden und Verwandten, die uns schon die ganze Saison unterstützen, möchten wir uns herzlich bedanken», betont Trainer Christian Bienz.
Grosse Bereitschaft
Obwohl der Aufstieg mit dem Sieg gegen Olten in trockenen Tüchern war, hielt das Team die Konzentration auch in den letzten drei Spielen hoch: Mit einer Niederlage gegen Zug und zwei Siegen gegen Uster und Willisau konnte sich GC an der Tabellenspitze halten. «Es war nicht immer einfach in dieser Saison», zieht Christian Bienz Bilanz. «Geplagt von einigen Verletzungen waren wir immer wieder auf Unterstützung der FU18-Elite-Juniorinnen angewiesen. Die grosse Bereitschaft aller Beteiligten war eine grossartige Leistung.»
Wichtiger Schritt
Dass das Team F1 nach drei Jahren in der 1. Liga in die SPL 2 aufsteigt, ist gemäss Bienz ein wichtiger Schritt für die GC Frauenabteilung: «Damit bieten wir den Spielerinnen, die den Sprung vom Nachwuchs in die 1. Mannschaft nicht direkt schaffen, die Möglichkeit, sich trotzdem bei GC weiterzuentwickeln», hält er fest. Und auch Spielerinnen, die in der SPL 1 gerade nicht viel zum Einsatz kämen, können ihre Spielpraxis in der 2. Mannschaft so auf gutem Niveau erhalten.
Pamela Schefer




